Die Technik des Buckelpistenfahrens

Wie fahrt Ihr Buckelpiste?

Ganz einfach. Ihr fahrt um die Buckel herum. Wenn Ihr Euch über dem Buckel befindet,  geht Ihr in die Knie. Dann kommt der Stockeinsatz und Ihr fahrt seitlich am Buckel vorbei, und anschließend streckt Ihr Euch wieder. Die Unebenheiten gleicht Ihr also mit hilfe von Beuge- und Streckbewegungen aus. Dies ist die sogenannte Ausgleichtechnik. Im Bereich Technik kümmern wir uns um diese Belange. Wir wollen herausfinden, wie der Sport am effektivsten ausgeübt werden kann.

Themen

In einem Artikel erkläre ich drei Steigerungsformen des Ausgleichsschwungs. Ich möchte an dieser Stelle keine Vorgaben definieren. Ich unterbreite Vorschläge, mit denen Ihr euch beschäftigen könnt, um die Sache aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Irrtümer von meiner Seite sind dabei nicht nur nicht ausgeschlossen sondern sogar wahrscheinlich.
Auf der Seite „Weichheit“ behandeln wir das Verhalten beim Aufnehmen von Schlägen. Bei der Peitschenschlagtechnik werden die Ski zum Schlagwerkzeug. Wir sollten uns bei der Fahrt auf die Füße statt auf den Oberkörper konzentrieren. Im Kapitel „Impulsabgabe“ wird die Art und Weise beleuchtet, wie sich Schläge und übermäßige Geschwindigkeiten an den Untergrund abgeben lassen.

Eine funktionale Fahrweise orientiert sich an den Gegebenheiten der Körpermechanik. Sie ist ökonomisch, sicher und deswegen schön. Ich möchte kurz zwei wichtige Merkmale einer funktionalen Fahrweise aufzählen.

  • Für Anfänger: Ihr sollt mittig auf dem Ski stehen, also nicht ständig nach hinten kippen. Macht den Stockeinsatz ordentlich weit vorne und habt nicht Angst über die Skispitzen zu stolpern.
  • Für Fortgeschrittene: Versucht so zu fahren, dass Ihr zwischen den Schwüngen die Muskel entspannt. Dann leisten Eure Muskel viel mehr und sind elastischer. Bei längeren Fahrten (  > 10 Sekunden ) ist diese kurze Entspannungsphase unabdingbar.

In der Buckelpiste müssen drei Komponenten aufeinander abgestimmt werden

  1. Die erste Komponente ist der menschliche Körper, seine physikalische Anatomie, die Art und Weise, wie Muskel funktionieren, der Körperbau.
  2. Die Beschaffenheit des Untergrundes spielt eine Rolle. Der Hang ist abschüssig. Buckel vermiesen gewisse Bewegungsabläufe, die sonst erfolgreich genutzt werden können.
  3. Zum Dritten müsst Ihr Eure unser Bewegungen an die Ausrüstung anpassen, die sich über die Jahre natürlich verändert hat, aber die sich nicht komplett verändert hat. Die Skistöcke sind jedenfalls kürzer geworden.

Ein erster Tipp

Die Anfänger unter Euch brauchen nicht vorderhand darauf zu achten,  ihr Gleichgewicht zu halten und eine richtige Spur durch die Buckel zu wählen. Sicher, das kommt dann später. Aber um kontrolliert die Buckelpiste hinab zu fahren, sollt Ihr zunächst darauf achten, was hinten passiert.
Es ist wichtig, dass die Skienden ausreichend Platz zugewiesen bekommen, damit die Schwünge ausgefahren werden können. Die Skienden sollen nicht anecken. Nur wenn sie Platz haben, können Eure Ski manövrieren und die Richtung finden. Wenn die hintere Skihälfte nämlich an eine Buckelflanke stößt, oder sich  „verklemmt“ oder sonst was, dann endet der Gehorsam – was zur Folge hat, dass Ihr schneller werdet. Die Maxime lautet also anfangs, auf die Vorgänge hinter der Bindung zu achten.

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